Curriculum vitae

Curriculum vitae des Rektors

Urs Gnudnoff wurde 1978 als Sohn der bürgerlichen Alusru Gnudnova geboren.
Er erhielt nach seiner Geburt die Namen und Erbtitel
Don Ursus Nicodemus Theophrastus Argenteolus Coimbra Bombast von Gnudnoff y Acevedo. Um die Identität seines Vaters ringen sich diverse Gerüchte. Im Gespräch sind die Romanov-Familie, “Jack the Ripper” und Rudi Carell.

Nach einer glücklichen Frühkindheit bei Frettchenzüchtern in Westanatolien musste er vor dem Hammelkrieg 1980-1981 fliehen. Seine Mutter und fünf Kammerzofen brachten ihn und seine ganze Habe (fünfzehn Keksdosen mit Fußballbildern) in einem Bollerwagen bis an das Ufer der Yang-Tse-Flusses. Dort musste er untertauchen, tauschte die Zofen gegen 15 Rennkamele und einen Bunsenbrenner und lernte von einheimischen Chinesen das Schwarzbrenner-Handwerk. Seinen Abschluss in diesem Fach erreichte er 1982 an der Universität von Wuhan mit dem PrädikatDamn I'm good!. Nach der Examensfeier wurde der Dreijährige hackevoll und auf allen Vieren kriechend vom Vorplatz der Großen-Wildgans-Pagode geklaubt und zur Ausnüchterung - immerhin herrschte Prohibition - in ein Priapistenkloster in Belgien gesteckt.

Am nächsten Morgen schrieb er sich an der Grundschule von Athen ein und lernte in den kommenden zwei Monaten fließend alt- und neugriechisch in Bild und Ton. Seine Lehrer bezahlte er mit selbstgebranntem Ouzo. Mittlerweile hatten die Belgier den Ausbruch des kleinen Rackers bemerkt und forderten ihn zurück. In Belgien absolvierte Gnudnoff gleichzeitig eine Gladiatorenschule, die Schauspielakademie, eine Ausbildung zum Fäkaltaucher und einen Volkshochschulkurs in MicrosoftR OfficeR. Über letzteren existiert leider keine Bescheinigung, weil beim Ausdruck derselben immer wieder der Computer abstürzte.

Nun kommt Leben in die Sache: Bei einem Besuch der Mailänder Scala stolperte Gnudnoff in der Pause über ein Steiff-Tier, fiel in den Orchestergraben und landete kopfüber in der Tuba. Der ebenfalls anwesende deutschen Diplomate Edmund F. Dräcker (Ministerialdirigent a.D.) war ihm behilflich und nahm ihn, da er sein Talent erkannte, mit nach Deutschland. Er unterwies ihn in allen wesentlichen Techniken der Diplomatie und machte ihn erstmals mit den Parawissenschaften vertraut. Diese ließen Gnudnoff von nun an nicht mehr los.

In den folgenden Jahren wurde er selbst Universalgelehrter in den vergessen geglaubten Wissensgebieten, baute eine große Bibliothek auf und scharte von Stund an Gleichgesinnte um sich. Grillwissenschaften, Bommelkunde, Spekologie, Flonkballforschung, Südfrüchte und Affennahrung oder die Kustodie zur Bewahrung des Heiligen Aals sind nur ein winziger Ausschnitt aus dem großen Fächerspektrum.

Nunmehr seit dem Jahr 2001 ist Gnudnoff Rektor der Universität Styrum und vertritt im In- und Ausland die großartigen Errungenschaften der Styrumer Denk-Elite.

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