Zentrale Kustodie

Die Schimmelscheibe von Bebra

Die Entdeckung der Schimmelscheibe

Forscher des Fachbereichs Altertumswissenschaften haben im hessischen Bebra eine wundervolle Entdeckung gemacht

In einer Grotte in einem Hinterhof nahe dem Bahnhof - bei einem mittlerweile freigelegten frühzeitlichen Grabhügel -, wurde eine runde Scheibe gefunden (Abb.1), auf der neben dem Voll- und Halbmond auch das Siebengestirn (Pleiaden), das Siebengebirge und vermutlich die Himmelsbarke dargestellt sind.

Nach ersten Einschätzungen handelt es sich um die älteste dem Menschen bekannte konkrete Himmelsdarstellung auf einem Vollkornbrot. Sie wird vorerst datiert auf ca. 4000 Jahre vor unserer Zeitrechnung.

Nach ihrem Fundort und Zustand wird sie aktuell bezeichnet als die "Schimmelscheibe von Bebra". Wissenschaftler aus aller Welt sind ganz aus dem Häuschen und rennen der zentralen Kustodie auf dem Campus der Universität in Styrum die Türen ein.

Ebenfalls sind bereits erste Fälschungen aufgetaucht. Ein Museum in Halle zeigt den besonders plumpen Versuch einer Kopie aus billigem Metall, die im sachsen-anhaltinischen Nebra zutage gefördert wurde. Hier ist nicht einmal der Mond vollständig gearbeitet. Vermutlich hatte der Fälscher keinen blassen Schimmer von der nötigen filigranen Bäckerskunst.

Wir halten Sie über die neuesten Erkenntnisse auf dem Laufenden!

Wunderbare Entdeckung zur Sommersonnenwende:
Hohe Aktivität der Schimmelscheibe

Unser Kustos hat zur Sommersonnenwende eine wunderbare Entdeckung gemacht:

Die von ihm behütete Schimmelscheibe von Bebra, die älteste dem Menschen bekannte Himmelsdarstellung auf einem Vollkornbrot, zeigte pünktlich zum Sonnenaufgang eine hohe Aktivität der Candida-Spezies bei gleichzeitigem Rückgang der Waldpilze. Dies äußerte sich sichtbar im Erscheinungsbild der Scheibe, die nun wie zu ihren besten Zeiten in Grün-Weiß erstrahlt (Bild rechts).

Sonne und Halbmond strahlen in silbrigem Weiß - wie das echte Mondlicht und gleißende Sonnenstrahlen. Das Siebengebirge (Pleiaden) tritt dabei dezent in den Hintergrund, und auch die Himmelsbarke hat schon Schlagseite.

Dadurch erhält ein jahrelanger Gelehrtenstreit über die Bedeutung der einzelnen Zeichen auf der Scheibe ganz neue Impulse. Für diese Reaktion gibt es nämlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder die Scheibe besitzt eine eigene Intelligenz - oder Gott persönlich hat die Finger im Spiel. Beides faszinierende Möglichkeiten.

Nur für die Skeptiker: Eine billige Imitation aus Metall, wie sie im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale) ausgestellt ist, könnte niemals eine solche Reaktion zeigen, die eindeutig mit einer Planetenkonstellation koinzident ist.

Fundort der Schimmelscheibe bekanntgegeben!

Die zentrale Kustodie hat mittlerweile den exakten Fundort der Scheibe bekanntgegeben und erste Fotos veröffentlicht. Das erste zeigt die Scheibe, wie sie aufgefunden wurde. Auf dem zweiten Foto ist eine Darstellung der Scheibe auf einer Felswand zu sehen. Ebenfalls abgebildet ist ein vorzeitlicher Feuerbohrer mit einem prähistorischen Grill.

Mehr zur Technik des Feuerbohrers auf den Seiten des Fachbereichs Grillwissenschaften.

Zentrale Kustodie zur Bewahrung des Heiligen Aals

Die medizynische Fakultät kann sich glücklich schätzen, im Besitz der legendärsten Reliquie ihrer Zunft zu sein:

“Der Heilige Aal des Aeskulap”

Auch wenn sich in neuerer Zeit herausstellte, dass es sich bei dem Aal eigentlich um eine Makrele handelt, hat diese Reliquie nichts an ihrer Bedeutung und Faszination verloren, zumal es heißt, dass Aeskulap, dessen Schädel ebenfalls erhalten ist, bei einer ausschweifenden Feier anläßlich seines Approbationsjubiläums an ebendiesem Aal erstickt ist.

Das Heiligtum befindet sich an einem geheimen Ort auf dem Campus, und zwar im Keller des Südflügels, aufbewahrt hinter 150cm Stahlbeton, einem Kombinationsschloss mit Zahlencode und zwölf Schlüsseln, von denen mindestens einer immer fehlt, wenn man ihn braucht. Unsterbliche Aalshüter setzen täglich ihr Leben aufs Spiel, um diesen Schatz nicht Soziologen oder sonstigem Pack in die Hände fallen zu lassen.

In jüngster Zeit tauchten Hinweise auf, die diese Reliquie in anderem Licht erscheinen lassen. Es wird ein frühmittelalterlicher Übersetzungsfehler (Aal - Ale) vermutet. Unter Umständen muss sich die Aalshüterei in Alehüterei umbenennen und den Brauereiwissenschaften unterordnen. Doch lesen Sie selbst.