Medizynische Fakultät

Institut für allgemeine Kohabitationsforschung

fledermausDer einschlägigen Fachpresse ist leider in den letzen Tagen zu entnehmen, dass das Institut für Kohabitationsforschung angeblich seine Tätigkeit vernachlässige. Manche habe es gar totgesagt. Dem ist natürlich nicht so, vielmehr zwingt uns unser Forschungsgebiet leider dazu, vornehmlich nachts zu arbeiten, so dass dann tagsüber kaum noch Nerven für große Publikationen übrig sind ist - menschlich und verständlich.

Alarmiert durch die Katastrophenmeldungen aus dem Fachbereich der Ornithologie und Fledermausforschung, haben wir uns mit den möglichen Ursachen des Rückgangs der örtlichen Fledermauspopulationen befasst und konnten - konkordant zu unserem speziellen Forschungsgebiet- speziell eine zweifellos wichtige Ursache für die Nachwuchsarmut der residenten Fledermaus-Subspezies erkennen. Ursächlich hierfür sehen wir die gänzlich ungeeignten aber um so zahlreicher dargebotenen Nistmöbel wie sie mittlerweile wieder die Regale der örtlichen Baumärkte füllen.

Ungeeignet sind diese für alle Desmodus-Spezies wegen der unanatomisch angeordneten Betten, die einen Beischlaf fast unmöglich machen (Bild rechts).

FledermausrenntManche Gattungen wie die Desmodus Rotundus haben schon angefangen, ihre Lebensgewohnheiten zu ändern und sich aufrecht laufend fort zu bewegen (Abb. links). Einige sollen sogar schon mit Aktentaschen in der Hand im Berufsverkehr gesichtet worden sein, zu einer Zeit zu der die gemeine Fledermaus dringend mit ihresgleichen im Bett hängen sollte.

Aus diesem Anlass haben wir keine Kosten und Mühen gescheut und im Beischlaflabor (übernächste Abb.) eine gänzlich neue Form eines speziellen Fledermaus-gerechten Nistkastens entwickelt (nächste Abb.).

Nistkasten_verbessert_klein

Schlaflabor_klein

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