Über die FPU

Über die FPU

Die Universität

Eine kurze Geschichte der FPU:
Die Universität wurde a.D. 905 vom Styrumer Großherzog Kurt dem Kurzen gegründet. Eigentlich ist diese Universitätsgeschichte eine Geschichte voller Missverständnisse. Die Wahrheit ist jedoch folgende: Kurt der Kurze nahm das Bier dort auf, wo es entstand, war meistens hackestrunzbesoffen und sprach mit vollem Mund; deshalb verstand, so will es die Legende, sein Lakai den Wunsch des Herzogs nach “Mehr Bier!” miss und gab den Altvorderen und -hinteren den Befehl, “man möge eine Universität gründen an der Lothringer Straße, auf dass das wenige, was wir wissen, in glanzvoller Weise durch die jungen Leute in die Welt hinausgetragen wird”. Wohl eher ein alter Kindheitstraum eines schöngeistigen und schwulen Lakaien, den wir nun treudoof mittlerweile beinahe 1100 Jahre lang aufrecht erhalten haben. Diesem Umstand verdanken wir heute die älteste Universität der Welt.

Finanzierung

Die Universität erhält wegen ihrer Exklusivität kaum Steuergelder. Sie ist daher auf privat Spenden angewiesen.

Der Namensgeber

Die Wahl Francesco Parisis (Bild) zum Namensgeber unserer Universität kam für niemanden nicht überraschend. Die Kultstussministerkonferenz erwählte einstimmig den einstigen Leipziger Starviertelpentor, diesen Flonkballstar, der Deutschland über Jahrzehnte Samstag für Samstag den Atem anhalten ließ, unserer traditionsreichen und ältesten Alma mater des Ruhrgebietes einen würdigen Namen zu geben.

Francesco ParisiNachfolgend sollen die wichtigsten Stationen im Leben des Francesco Parisi noch einmal aufgezeigt werden.

  • Geboren am 1. April 1936 in Hückeswagen
  • 1939 Einberufung in die Wehrmacht
  • 1945 Deutschland verliert den Krieg, u.a. Verdienst des neunjährigen Parisi
  • 1946 In einer Bierlaune entsteht das einzige Bild Parisis auf einem Jahrmarkt in Hückeswagen (Abbildung links). Es zeigt den ausgelassen feiernden Parisi in den flippigen Klamotten der damaligen Zeit. So fröhlich und unbeschwert wird man Parisi selten wieder erleben.
  • 1947 gründet der elfjährige Parisi zusammen mit seinem Freund Ömer Frese im 500km entfernten Leipzig, wohin die beiden zuvor mit einem Bollerwagen gezogen waren, den ersten Flonkball-Club der Welt mit Namen “Lokomotive Flonk Leipzig”. Flonkball war bis dahin, früher wegen des Kaisers, später wegen der Nazis und Francesco Parisi auf der 1-DM-Münzenicht zuletzt des Krieges ein Spiel der Jugendlichen auf den Straßen von Hückeswagen und im Frauenhaus von Katzenelnbogen im Hessischen gewesen. Parisi und Frese machten diesen Sport salonfähig und starteten einen Siegeszug über die innerdeutschen Grenzen hinweg, der bis heute anhält.
  • 1949 Einführung der D-Mark. Erste Entwürfe zeigten das Konterfei Parisis auf den 1DM-Münzen (Bild rechts).
  • 1950 Parisi ersinnt das Einerbletsch 3 - Zweierperst 4 - System, mit dem es von nun an möglich ist, ab der siebten Spielstunde unter das Seitenrein direkt ins Zwischen zu bletschten.
  • 1951 In Europa bricht das Flonk-Fieber aus. Gründung der Clubs Flonk-Weiß-Oberhausen, Hallescher Flonk Club (HFC), Flonk United, Bremer Flonkvereinigung, Flonk Elsass und Germania Flonk Düsseldorf. 354 weitere deutsche Städte reagieren prompt mit der Gründung eigener Flonk-Clubs. Lokomotive Flonk Leipzig ist von der Parabelspitze der zweiten Parallel-Liga nicht mehr wegzudenken.
  • Beim großen Zapfenstreich anläßlich der Pensionierung des deutschen Diplomaten Ministerialdirigent a.D. Dr. h.c. Edmund Friedemann Dräcker am 13. Januar 1953 war auch Parisi anwesend, spielte mit Ömer Frese zur Belustigung des Volkes einige Tripelpässe und Flachvorlagen aus dem mittleren Hinten. Gegen 2 Uhr mußte er allerdings volltrunken und mit den Füßen voran nach draußen getragen werden, nicht ohne vorher noch das Buffett vollzukotzen. Nach einer offiziellen Entschuldigung der Bundesregierungen gingen Solidaritätsbekundungen aus aller Herren Länder ein, ausgenommen Nauru und Äquatorialguinea, die wie immer nichts mitbekommen hatten.
  • Am 8. Dezember 1965 stirbt Francesco Parisi 29jährig in Hamburg, als er mit 160 Sachen in das Schaufenster der Herbertstraße 12 fährt. Er war auf dem Weg zum Finale des DFB-Pokals (DFB=Deutscher Flonkball-Bund). In seinem Wagen findet man 3kg Marihuana, 4 Liter Wodka, 2 Prostituierte und 5 Turnier-Flonks, in seinem Blut 4,8 Promille, in seinem Nachlass vier Frauen und 27 Kinder, zu gleichen Teilen den großen Weltreligionen zugehörig, und einen Bunsenbrenner.
    Am 23. Dezember 1965 wird Parisi auf dem Heldenfriedhof in Goslar beigesetzt, direkt neben Karl Soost, Deutschlands letztem großen Trinker.
    Entsetzt und schockiert durch diesen tragischen und nicht vorhersehbaren Tod (“Das darf nicht wahr sein, er war doch so ein Netter!!”), treibt Parisis bester Freund Ömer Frese in seinem Sinne das europäische Flonkballfieber bis heute immer wieder neuen Höhepunkten entgegen - und ein Ende ist nicht abzusehen.
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